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HAKOPAXAN: ZWEI PARTNER - EIN GEMEINSAMER IMPULS

Vor gut 40 Jahren sind pax an in Engstingen und das Hako (Handelskontor Willmann) in Vaihingen-Enz gegründet worden. Beide Unternehmen kommen aus der regionalen ökologischen Landwirtschaft. Zusammen mit vielen Partnern im Einzelhandel und der Erzeugung wurden intensive regionale Beziehungen geknüpft, die der Naturkost hier im Südwesten eine starke Stellung gaben. Diesen Weg wollen wir als hakopaxan fortsetzen und intensivieren. Für uns sind regionale Beziehungen kein Schlagwort, sondern Inhalt unserer tätigen Biographie.

Heute kommen über die Hälfte der von uns gehandelten Waren aus der konkreten Nah-Region. Sie ist die Auslieferregion für den Fachhandel und gleichzeitig die Erfassungsregion bei unseren Partnern in der Erzeugung. Diese Selbstfahrregion wurde so begrenzt, daß sehr hohe Anliefer- und Erfassungsintervalle möglich sind, alles auf top Frische ausgelegt. Bis zu sechs Mal wöchentlich, je nach Intensität der Zusammenarbeit. Gleichzeitig sind die Fahrzeiten für unsere Mitarbeitenden im Fahrdienst verträglich und die Umwelt wird nicht unnötig belastet.

Unser Sortiment ist sehr vielfältig, echt Bio, mit umfassenden Regional-Produkten, breit in der Frische, sehr tief im Käse- MoPro- Fisch- und Feinkostbereich, unglaublich schmackhaft, mit großem Trockenlager in Engstingen: Lebensmittel aus nachhaltiger, enkelfreundlicher und zukunftsfähiger bio-dynamischer und organischer Landwirtschaftskultur. Viele ernährungswertvolle Produkte, mit Liebe hergestellt, aus sozialen Initiativen.
Hakopaxan ist Mitglied bei „Die Regionalen“, einem Verbund Regionaler Großhändler, die Erzeuger samt Veredlern mit dem Naturkost-Fach-Handel regional-optimal verbinden. Gerne unterstützen wir mit dem gemeinsamen Marketing „Echt Bio“, dem Angebot von Ladentechnik, Beratung und Begleitung oder dem authentischen Fachhandel vorbehaltenen Sortimenten.

Hakopaxan ist Mitglied im Naturata-Einzelhandels-Verbund, einem freien Fach-Einzelhandels-Verbund auf dem Weg zu einem „gemeinsamen Handeln“.

Durch die Beteiligung an der Gründung der Regionalwert-AG, dem Mitwirken in der Gemeinwohl-Ökonomie, dem jahrzehntelangen Unterstützen der Saatgutzüchtung und der Bienenarbeit wollen wir weitere Beiträge in dem uns möglichen Rahmen leisten, aus Verantwortung für die Zukunft von Mensch und allen Mitwesen.

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UNSERE SORTIMENTSQUALITÄT

Bei uns finden Sie ein sehr reichhaltiges Obst-und Gemüseangebot, top-frisch; über die Hälfte kommt in guten Erntejahren aus der konkreten Nah-Region. Die Ware wird von unseren Kolleginnen und Kollegen gut geprüft und gepflegt, vom Eingang bis zum Versand. Unsere Kühlräume sind unterteilt, so daß miteinander-unverträgliche Produkte an unterschiedlichen Stellen gelagert werden. Je vitaler Produkte sind, desto höher ist die Neigung zum Verwelken und Vergehen. Unsere Qualitätsverantwortlichen prüfen deshalb laufend die Warenqualität.

Wir bieten darüber hinaus...

- ein sehr breit aufgestelltes weißes Sortiment. Unser Sortiment an Käse wird regional und international geprägt. Hiesige landwirtschaftliche Köstlichkeiten werden mit feinsten Produkten aus Frankreich, Italien und      anderen Ländern vervollständigt.
- Hochwertige Convenience, die schonend hergestellt werden, bieten viel Leckeres für die schnelle Küche.
- regionale, auf den Höfen und in kleinen Manufakturen hergestellte Produkte, die individuell schmecken und einmalig sind,
- ein umfassendes Trocken-Sortiment traditioneller und neuer Naturkostmarken von Herstellern, mit denen wir oft schon jahre- oder jahrzehntelang zusammen handeln,
- neue Initiativen, die mit frischen Ideen das Sortiment bereichern.
- Fachhandel vorbehaltene Marken: Lenz Kosmetik, „Die Feine Linie“, Heisszeit Pizza.   nach oben ↑


REGIONAL - FRISCH - DYNAMISCH

Unsere Ausliefer-Region beträgt ca. 100 – 120 Kilometer ab jeweiligen Standort und erstreckt sich über Oberschwaben, Ulm, der Alb, Tübingen, Reutlingen, Großraum Stuttgart, Heilbronn, Hall, Lauda, Odenwald, Großraum Mannheim, Heidelberg, Pfalz, Landau, Offenburg, mittlerer und Nordschwarzwald. In dieser Region sind viele Bio-Erzeuger mit vielfältigsten leckeren Waren. Auslieferungen versuchen wir mit Erfassungen zu verbinden, wir wollen die Umwelt nicht unnötig belasten. Und unsere Kollegen im Fahrdienst können so gut die Lenkzeiten einhalten.

Unsere Anlieferintervalle: Wir liefern 3-6 mal pro Woche an, je nach Intensität der Zusammenarbeit. Die Anlieferung auf einigen Touren erfolgt am Bestelltag bis zum Abend, überwiegend jedoch am Folgetag bis in die Frühe.

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UNSERE PARTNER - DIE IN ODER DIREKT MIT DER BIO-LANDWIRTSCHAFT ARBEITEN

In der Nah-Region arbeiten wir mit über 80 Partnern zusammen, die die bio-dynamische oder bio-organische Anbaukultur betreiben. In der etwas erweiterten Region sind es dann über 150 Betriebe, seien es Höfe, Gärtnereien, Molkereien, Käsereien, Metzger, Tofu-Verarbeitende und andere. Es sind kleine und große Betriebe dabei. Für erstere ist die Zusammenarbeit umso bedeutender. Wir wiederum können umso leichter in eine verbindliche Zusammenarbeit eintreten und sie pflegen, je zuverlässiger Konsumenten bei unseren Partnern ihre Waren einkaufen.

Viele weitere außerregionale Partner in fernen Gegenden, sei es in Südfrankreich, Spanien, Italien, Sizilien, Israel, Nord- oder Mittelafrika und Südamerika, versorgen mit Südfrüchten, Trauben, Bananen, Ananas, Kiwis, Granatapfel und vielem mehr oder ergänzen unsere Jahreszeiten. Zum erheblichen Teil bestehen langjährige Beziehungen, die einem die Menschen sehr nahe sein lassen.

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GÄRTNEREIEN WILLMANN

 
 
Ingersheim
Die Mitwirkenden der Gärtnerei Willmann Ingersheim arbeiten und wirtschaften nach den Erkenntnissen der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise (Demeter). Die Produkpalette beinhaltet fast alle gängigen Gemüsearten. Die Anbaufläche gliedert sich in 7 ha Grob- und 7 ha Feingemüsebau, 1ha Glas- und Folienhäuser, 5 ha Wiesen und Gründüngung, sowie Feldhecken, Wege und Kompostplätze. Ein wichtiges Augenmerk liegt auf der Züchtung und Vermehrung heimischer Gemüsearten und eine Teil des Saatgutes wird selbst hergestellt. Ausserdem werden viele Jungpflanzen selbst gezogen. Die hierzu benötigten Erden und Komposte werden im Betrieb, in einem speziellen Verfahren, bei dem die bio-dynamischen Heilkräuterzusätze Verwendung finden, hergestellt. Eine eigene kleine Kuhherde mit Nachzucht und zwei Pferde bilden die Düngergrundlage für die gesamte Gärtnerei. Sieben Bienenvölker runden die Vielfalt des Betriebes ab. Die Gemüsevielfalt richtet sich nach der Saison. Mit Eis- und Kopfsalat im Sommerhalbjahr sowie Chicoree, Feldsalat, Chinakohl, Zuckerhut und Postelein im Winterhalbjahr gibt es immer frische Salate im Angebot. Diese können im Sommer mit schmackhaften Tomaten, Gurken, Paprika Zwiebeln und Radieschen verfeinert werden. In der kalten Jahreszeit verlagern die Gärtnerei den Schwerpunkt zu Kohl, Lauch, Sellerie, Rote Bete und vielen anderen gesunden Gemüsearten. Durch die langjährige Erfahrung im biologisch-dynamischen Gemüseanbau bietet die Gärterei langfristig höchste Qualität und besten Geschmack. Überzeugen sie sich selbst... www.gaertnerei-willmann.de nach oben ↑



Vaihingen-Enz, Kleinglattbach

Liebe Kundinnen und Kunden,
liebe Gemeinsam-Handelnde,

heute wenden wir uns an Sie/Euch mit einer
Information zu der Gärtnerei in Kleinglattbach, die lange zum Gärtner“verbund“ Willmann gehört. Es hat in der Gärtnerei in Kleinglattbach über die Jahre Veränderungen auf der Pächterebene gegeben. Gepachtet wurden jeweils Land und Gebäude. Der letzte Pächter nun hat vor einigen Wochen private Insolvenz angemeldet. Diese Insolvenz betrifft nicht die Gärtnerei mit ihren Flächen und Gebäuden, sondern den letzten Pächter.

Vorweg einige Dinge zur Entwicklung
Die Gärtnerei in Vai-Kleinglattbach wird seit Ende der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts und nach Ende des Verbots wieder ab 1952 biologisch- dynamisch bearbeitet, als Gothart Willmann und seine Frau Ingemarie die Flächen samt Gebäuden von der Eigentümerin Magdalene Sigloch pachteten. Weitere Nebenflächen (bis ca. 10 ha) wurden im Laufe der Jahre hinzugepachtet. Viele Menschen strömten der Gärtnerei zu und viele davon wollten sich für eine neue Landbau- und Lebenskultureinsetzen. Das Ehepaar Willmann öffnete die Türen, nahm viele auf und so wurden im gemeinsamen Arbeiten ganz besondere Lebensmittel hervorgebracht. Anfang der 70er Jahre jedoch drohte ein Großteil der zugepachteten Flächen gekündigt zu werden.
Konsumenten und Freunde der Gärtnerei fühlten sich aufgerufen, einen Verein zu gründen und  später eine Genossenschaft, um eine neue Gärtnerei zu erwerben, in Ingersheim bei Ludwigsburg.

2 Gärtnereien Willmann
Die drohende Kündigung in Kleinglattbach wurde zum Glück dann doch nicht realisiert, sodass es fortan 2 Gärtnereien Willmann gab, in Vaihingen-Kleinglattbach und in Ingersheim. Beide Betriebe wurden lange von der Werkgemeinschaft geführt, zu deren GbR-Gesellschaftern das Ehepaar Willmann sowie Floris van der Ham gehörten. Später wurde eine KG gegründet, um den Generationenwechsel zu ermöglichen und die Zusammenarbeit der beiden Betriebe zu pflegen.


Individualisierung auf Frank und Katharina
Anfang des neuen Jahrhunderts pachtete Frank Dürrschnabel mit intensiver Unterstützung seiner Frau Katharina die Gärtnerei in Kleinglattbach.
Beide arbeiteten zuvor in Ingersheim. Das Hako konnte bei dem Übergang behilflich sein. Es wurde eine neue Gemeinschaft gebildet und manches von den alt gewordenen Dingen konnte erneuert werden. Frank entschloss sich vor einiger Zeit aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter Pächter zu sein. In Fridolin Sandmeyer fand er einen Nachfolger, der ihm die Maschinen abkaufte und Betriebsmittel erwarb, vom Verein Gebäude und  Mutterfläche pachtete und von einem anderen Verpächter weitere Flächen.

Viele Erneuerungen
Fridolin hat mit seiner Tatkraft vorhandene Projekte aufgegriffen und neue realisiert. Noch vor einigen Wochen sprach er mit mir darüber, wie gut es in der Gärtnerei vorwärts geht und dass es auch wirtschaftlich gut klappt, zumal er allein im Hako einen Umsatzzuwachs von über 40% habe. Insgesamt aber sehr viel Arbeit und eben doch sehr viele Projekte. Die private Insolvenz ist leider entschieden worden und führt nun zum langfristigen Entschulden.

Wege in Zukunft
In unserem Haus und auch an anderen Stellen haben sich Menschen getroffen, um die Gärtnerei in Kleinglattbach zu erhalten und bei einem Neuaufstellen behilflich zu sein. Ideen dazu gibt es einige. Von dem Weiterführen als Gemüsegärtnerei , dem Integrieren von Pädagogik, über Bienenzucht, Saatgutanbau und mehr. Nun muss geprüft und dann finalisiert werden, um dem Verein einen Vorschlag zu unterbreiten. Aber auch andere Interessenten haben sich gemeldet. Wir sind in die Prozesse  eingebunden und werden unseren Beitrag leisten, damit in der Gärtnerei weiter so gutes biologisch-dynamisches
Gemüse angebaut werden kann, für Ihre/Eure Kunden.

Herzlich grüßt Sie/Euch,

Hans-Udo Zöller
Vaihingen/Enz, den 17.08.2018
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